Technische Neuerungen im OK-Wittlich
Studio-Regie
Da der alte Regie-Bildmischer einige technische Defekte aufwies und eine Reparatur kaum noch rentabel war, wurde ein neuer Bildmischer eingebaut. Dadurch erfolgte auch hier eine Umstellung von Analog- auf Digital-Technik. Damit wurden viele Geräte und Kabel überflüssig, sodass die ganze Regie auch in der Übersichtlichkeit besser wurde.Für unsere Nostalgiker:
Wir haben endlich Abschied vom letzten Comodore-Amiga als Titelgenerator genommen. Dafür wurde ein PC mit Scala-Software installiert, der nun die Titelschriften einblendet. Ade, Amiga!
Gleichzeitig wurden alle VHS-Systeme an die LMK zurückgegeben, bis auf einen einzigen S-VHS-Rekorder in der Regie. Für alle Fälle. Ade, VHS und S-VHS?
Sendeabwicklung
Was lange währt, wird endlich gut! In greifbare Nähe rückt nun die automatische Sendeabwicklung. Ein Test-PC mit der Software „Masterplay“ wurde in die SAW eingebaut. Damit wird es möglich, Sendebeiträge im MPG-2 Format programmgesteuert, unter Verknüpfung mit der Software „OK-Office“, abzuspielen.Das heißt, dass nach der Testphase alle Sendebeiträge im besagten MPG-2-Format als Videodatei, nicht als Video-DVD, einzureichen sind. Der Umstellungstermin wird bekannt gegeben. Mit der neuen Software „Masterplay“ wird auch eine weitere interne Umstellung des Infotextes nötig. Die Tafeln werden im Power-Point-Format erzeugt und als JPG oder BMP-Datei in die Steuer-Software „Masterplay“ eingesetzt. Tafeln unserer Unterstützer mit „Filmchen“ können als MPEG-Film weiterhin mitlaufen. Es müssen noch einige Versuche wegen der Bildauflösung gemacht werden.
Ein neuer Bildmischer mit integriertem Tonmischpult und Digital-Ausgang wurde im gleichen Zuge installiert. Dies war nötig, wegen der an anderer Stelle beschriebenen Umstellung der Heranführungstechnik zum Kabelnetz. Dieser Bildmischer wandelt Bild und Ton in digitale Signale um, die dann fast unverändert bis zum Zuschauer gesendet werden. Der eingebaute Tonmischer vereinfacht die Arbeit des Sendeleiters.
Wer sich noch als Sendeleiter im OK-Wittlich betätigen will, braucht keine Angst vor der Technik zu haben. Einen Videorekorder und einen PC sollte man aber schon bedienen können.
Umstellung der Heranführungstechnik zum Kabelnetz
Seit über einem Jahr ist die LMK bestrebt, eine neue Übertragungstechnik für die Offenen-Kanäle in Rheinland-Pfalz einzuführen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die zu erheblichen Diskussionen und Arbeitsmehraufwendungen führten, scheint nun das neue digitale VXG-6-System der Fa. HMS in Halle die Ansprüche aller Beteiligten zu erfüllen. Dieses neue Übertragungssystem wurde mit der T-Systems Media & Broadcast GmbH und der Kabel-Deutschland erarbeitet und soll zukunftsweisend die Möglichkeiten für einen Teletext (Videotext) der OK’s und die digitale Ausstrahlung der OK-Programme in den Kabelnetzen bieten. Letzteres ist nötig geworden, da die Kabelnetze zwischenzeitlich voll digital senden.Nun wurden die diesbezüglichen Umbaumaßnahmen im OK-Wittlich vorgenommen und stehen kurz vor dem Abschluss.
Vereinseigene MLAE (Mobile-Live-Aufzeichnungs-Einheit)
Wer eine Konzert- oder Theater-Aufzeichnung machen will, braucht eine MLAE. Lange Zeit war unsere vereinseigene Einheit nicht einsatzfähig. Nun funktioniert sie wieder und kann mit kleinen Einschränkungen eingesetzt werden. Es fehlt z. Zt. nur noch eine Interkom, sprich Gegensprechanlage für die Regie und Kameraleute. Dazu wurden die 3 Funkgeräte an die LMK gegeben, die uns stabile Headsets dazu basteln will. Dann ist alles passend. Wer sich dafür interessiert, kann von uns eingewiesen werden.
